Freitag, 21. Januar 2011

Bildbearbeitung

A1: Ich kann Bilder auf meinen PC hochladen und anschauen
A2: Ich kann Bildformate ändern und Formen ausschneiden
B1: Ich beherrsche die Grundkenntnisse von Bildbearbeitung, wie z.B. Helligkeit, Farbe, Kontrast, Effekte, einfache Grafiken mit Grafikprogrammen erstellen
B2: Ich habe weiter Kenntnisse und kann schon mit dem ein oder anderen semiprofessionellen Programm arbeiten, komplexere Bilder mit Grafikprogrammen erstellen
C1: Ich kann Bilder entlang der Konturen ausschneiden und in andere Fotos/Bilder einfügen, künstlerische Gestaltung
C2: Ich kann Bilder mit jeglichen professionellen Programmen beliebig bearbeiten, wie z. B. Fotomontage

Dienstag, 18. Januar 2011

WebQuest über Mülltrennung & -beseitigung

WebQuest
Frei übersetzt bedeutet WebQuest "abenteuerliche Spurensuche im Internet". Sie sind komplexe computergestützte Lehr-/ Lernmethode und somit eine didaktisch sinnvolle Lehrmethode mit Nutzung von Computer und Internet zur Verarbeitung von Informationen.

WebQuests sind von Lehrern erstellte Websites, die meist folgende Struktur besitzen:

1. Einleitung Thema
2. Aufgabenstellung
3. Prozess
4. Ressourcen/ Quellen
5. Präsentation
6. Evaluation

Dabei entwickelt sich die Rolle des Lehrenden weg von der Rolle des Wissensvermittlers hin zum "Coach".

Quellen: www.webquests.de, www.lehrer-online.de, www.wikipedia.de



Link zum WebQuest über Mülltrennung & -beseitigung
https://sites.google.com/site/muellzentrale/


Vorteile & Nachteile
Vorteile:
  • Förderung der Medienkompetenz
  • Förderung der Sozialkompetenz/Teamfähigkeit
  • Arbeitsteilung auch innerhalb der Gruppe
  • Motivationssteigerung durch Interneteinsatz
  • Schüler lernen sowohl Internet, als auch andere Medien zur Recherche zu nutzen
  • Wenige Computer notwendig
  • Einfache Methode mit hohem Lerneffekt
  • Gegliedertes, strukturiertes Vorgehen
  • Vorgegebene Links
Nachteile:
  • Schnell veraltete Links
  • Großer Vorbereitungs-/Zeitaufwand
  • Belegung des Computerraums

Samstag, 15. Januar 2011

Copyright

Allgemeine Informationen
§  Das Urheberrecht ist für jeden da, der Texte, Bilder, Fotos, Filme oder auch Computerprogramme und Software erstellt. ->Urheberrechtsgesetz (UrhG) 
§  Urheber bestimmt selbst wer sein Werk veröffentlichen, vervielfältigen, verbreiten oder bearbeiten darf. Bsp. Abdruck eines Artikels in einer Zeitung 
§ Grundidee: Wer etwas schafft, soll über die Verwendung entscheiden und auch entlohnt werden. 

Bedingungen
§  Nur Werke werden geschützt, die ausreichend Kreativität aufweisen. Z.B. kein einzelner    Akkord jedoch ein ganzes Lied (§ 2 Abs. 2 UrhG).
§  Miturheber: Müssen einer Verwendung ihres gemeinsamen Werkes zustimmen. (§ 8 Abs. 2 UrhG).
§  Der Schutz beginnt mit der Schaffung des Werkes und endet 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (§ 64 UrhG).

     Schranken des Urheberrechts
§  Nicht jede Vervielfältigung oder Nutzung ist verboten und nicht alles absolut geschützt  
§  Ein Nutzer kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Werk zu privaten Zwecken kopieren oder eine kurze Zusammenfassung eines Werkes für Rezensionen oder Presseschauen erstellen. -> Quellenangabe 
§  Erschöpfungsgrundsatz
1.   Das Verbreitungsrecht des Urhebers ist erschöpft, sobald er oder ein anderer mit seiner Zustimmung das Werk erstmalig in den Verkehr gebracht hat -> körperliche Werke (Buch, CD)
2.   Digitale Werke (im Internet  legal heruntergeladene Musikstücke, Hörbücher oder Software) dürfen grundsätzlich nicht weiterverkauft werden.

Verschiedene Anwendungsbereiche
Privatkopie
1. Privatkopierschranke; einzelne Kopien dürfen privat genutzt werden. 
2. Privatkopie gilt nicht für PC Programme/ Spiele / Betriebssysteme
 zB Exel nicht kopieren
3. "Recht auf Privatkopie" gibt es nicht

Nutzungsrecht
1. Urheberrecht ist nicht übertragbar
2. Einräumung von Nutzungsrecht für andere ist möglich (zB An Verleger/Werbeagenturen)

Kopierschutz / DRM
1. restriktive Kopierschutzmechanismen
2. DRM (digitale Rechte-Management) -hängt digitalen Inhalten Informationen an, die bestimmen was Nutzer machen dürfen

Links und Einbettungen
1. Links und Inhalte zu veröffentlichen verstößt nicht gegen das Urherbrecht
2. Einbettungen von Videos keine klärende Rechtslage
3. Vorsicht bei Nutzung fremden Bildmaterials

Inhalte bearbeiten
1. bearbeiten ohne Zugänglichkeite erlaubt
2. Veröffentlichung nur bei Neuschöpfung

Betroffene Rubriken
 z.B Tauschbörsen, Onlineshops, Downloadportale, Soziale Netzwerke 

Quellen 
http://www.surfer-haben-rechte.de/cps/rde/xchg/ls_digitalerechte/hs.xsl/urheberrecht.htm

Bildungsbegriff

Definition von Bildung
Der Begriff Bildung ist eine Bezeichnung für die Formung des Menschen im Bezug auf sein „Menschsein“ und seine geistigen Fähigkeiten. Er bezieht sich auf den Prozess („sich bilden“) und den Zustand („gebildet sein“). Allgemein ist Bildung ein „lebensbegleitender Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er seine geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten und seine personalen und sozialen Kompetenzen erweitert.“  Dies hat ein reflektiertes Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt zur Folge. Der Bildungsbegriff weißt eine gewisse moderne Dynamik und Ganzheit auf und wird im Alltag häufig mit den Begriffen "Sozialisation", „Belehrung“ und „Wissensvermittlung“ verbunden.
Autor: ER

Historische Entwicklung
1)     Theologie, gebildet durch Gott/keine menschliche Aufgabe
2)     Erster Bildungsschub = Renaissance; . „Der Mensch wird nicht geboren, sondern erzogen“
       ( Erasmus von Rotterdam)
3)     30 Jähriger Krieg; Zerstörung; Theologe Amos Comenius = friedliche Ordnung der Welt; Menschen sollten von Geburt an menschliches Verhalten Lernen; . Hier tritt der Begriff „Bildung“ in die Pädagogik ein. Der Mensch sollte aus seiner ursprünglichen Rohheit herausgebildet werden
4)     Klassik; Individualität; Idealbild theologische Grundidee schwindet; Im deutschen Idealismus wird Bildung als  Bildung des Geistes angesehen.; Humoldt = Allgemeinbildung ist das Wichtigste; Der Mensch bildet sich um seine Individualität zu erreichen.
5)     Anfang 1900 beginnt die Bürokratisierung. Bildung wird zum Statussymbol. Ein messbares Gut, welches Nutzen und Gewinn bringen sollte
6)     Im deutschen Kaiserreich werden dann die humboldtschen Bildungsinhalte zu modernen Lehrinhalten umgeformt

7)     Fazit:
 1)     religiöse Bedeutung
2)     Persönlichkeitsentwicklung
3)       Bildung als Ware
Autor:MR

Vom Lernen über Erziehung zur Bildung und Qualifikation
Die Grundlage für Erziehung und Bildung ist die Fähigkeit lernen zu können. Durch den Erziehungsprozess lernen Kinder Regeln, Normen und Verhalten, sowie selbständiges Denken und Handeln, das heißt der Weg zum Selbstverstehen führt über das Begreifen und Aneignen der umgebenden Welt.Während die Erziehung jedoch eher äußere Steuerungsimpulse der Persönlichkeitsentwicklung meint, bezieht sich Bildung wesentlich auf Prozesse und Ergebnisse der individuellen Verarbeitung und Aneignung.
Durch die allgemeine Schulpflicht ist auch die Bildung zur Pflicht geworden. Aber nicht nur durch diese, sondern auch durch den Druck der Gesellschaft möglichst viel zu wissen um weit zu kommen, sind die Menschen bereit immer mehr Informationen aufzunehmen. Doch Wissen und Lernen alleine ergeben noch keine Bildung. Das wichtige ist die Kraft und die Eigentümlichkeit, mit der man sich sein Wissen angeeignet hat und wie man es anwenden kann. So sind Schulabschlüsse, die hauptsächlich Lernleistungen prämieren, nur bedingt als Bildungsnachweise tauglich.
Eine Gute Symbolik für die Grundaspekte der Bildung ist das sogenannte 'Bildungsdreieck der Elementarkompetenzen'. Es besteht aus drei gleichen Seiten, die für Wissen, Denken und Kommunikationsfähigkeit stehen. Bildlich kann man sich nun vorstellen, dass wenn eine Seite des Dreiecks verkürzt ist, es zu einem Ungleichgewicht in den elementaren Aspekten der Bildung kommt und so auch weitere Aspekte, wie moralisches Denken und Handeln, Kreativität, künstlerische Fähigkeiten etc. beeinflusst sind.
Ein weitere Begriff, den man häufig in Bezug auf Bildung findet, ist Qualifikation. Hier muss jedoch unterschieden werden: Während Bildung sich mehr auf die Allgemeinbildung bezieht und es sich hier u.a. um die Entwicklung der Persönlichkeit, die Befähigung autonomem Handelns und geistige Fähigkeiten dreht, geht es in der der Qualifikation, die auch als berufliche Bildung bezeichnet wird, um technisch-funktionale, instrumentelle Fähigkeiten, sowie Kenntnisse und praktische Fähigkeiten. 
Autor: JS

Heutige Ausprägung der Bildung
Bildung in der frühen Kindheit
 Die Bildung von Kindern in den ersten Lebensjahren gewinnt zunehmend an Bedeutung. Spätestens mit der Geburt beginnt die Bildung. (Früher so genanntes "dummes erstes Jahr") In diesen ersten Jahren werden wichtige Voraussetzungen für spätere Bildungsprozesse gelegt.
 
Soziale Ungleichheit

 Im Allgemeinen bedingen der soziale Status der Eltern und die formale Bildung der Kinder einander. Folglich sind niedrige Bildungsabschlüsse vor allem in den unteren Bevölkerungsschichten anzutreffen. Somit ist sozialer Aufstieg durch Erwerb von Bildung möglich.
Mit Bildung und dem Ausbau des Bildungssystems wuchs die Hoffnung auf Chancengleichheit, doch zeigten bereits in den 1960er Jahren französische Soziologen, dass dies eine Illusion ist.
Dabei gibt es nationale Unterschiede. Im internationalen Vergleich wird in Deutschland der Bildungserfolg in besonders hohem Maße durch die soziale Herkunft bestimmt. Von Bildungsbenachteiligung betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche aus Einwandererfamilien.
Außerdem besteht ein deutlicher Unterschied zwischen Land- und Stadtkindern.
 
Bildungsziele

 Die folgenden genannten Ziele sind kein verbindliches Bildungsideal, sondern lediglich ein elementarer Richtungsweiser.
Sie stehen in einer gewissen Spannung zur vorherrschenden Funktion des Bildungs- und Ausbildungssystems, auf die Berufstätigkeit vorzubereiten, in der oft ganz andere Fähigkeiten und Einstellungen verlangt werden.
Im Vordergrund stehen auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit, Brüderlichkeit der Menschen untereinander und gleiches Recht für alle. 

  • "Aufgeschlossenheit für die Sphären des Wahren, Guten und Schönen
    • Anteilnahme am kulturellen Leben, an Kunst und Musik;
  • Kreativität und Selbstbeherrschung;
  • selbstbestimmtes Handeln, Urteils- und Kritikfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft, politische Kompetenz;
  • Kompromiss- und Friedensfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt, Ehrfurcht vor allem Lebendigen, dessen Teil wir sind.
  • mannigfache Fähigkeiten der Lebens- und Alltagsbewältigung einschließlich praktischen und für das Arbeitsleben qualifizierenden Könnens sowie der Beherrschung elementarer Kulturtechniken;
    • Gesundheitsbewusstsein und entsprechende Körperpflege, Sportlichkeit.
 Autor: ES

Quellen
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung
  • www.isf-muenchen.de/.../kompetenzentwicklung041202.ppt
  • http://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=PCT3jnBTsnAC&oi=fnd&pg=PA33&dq=Bildungsbegriff&ots=w0EoG0ZEmh&sig=caWAWwlNblxF7OCDnMds_EUtoSw#v=onepage&q=Bildungsbegriff&f=false